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Ab dem 01.05.2016 ist die Praxis Dr. Tonndorf über eine eigene Telefonnummer erreichbar

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g.tonndorf@facharztzentrum-nord.de

 

 

 

 

 

Bauchschlagader-

 

 

erweiterung (BAA):

 

 

 

 

Screening          

 

 

rettet Leben

 

 

 

 

 

Unter einem Aneurysma versteht man die Erweiterung einer Schlagader. Diese kann in allen Körpergefäßen auftreten, am häufigsten sind die Bauchschlagader (BAA oder Bauchaortenaneurysma) sowie die Brustkorbschlagader (TAA oder thorakales Aortenaneurysma) betroffen.

Die meisten Aneurysmen werden durch die Gefäßverkalkung verursacht. Eine Progression (Größenzunahme) entsteht durch schwankenden/nicht gut eingestellten hohen Blutdruck. Dieser kann auch zur Ruptur (Aufplatzen) des Aneurysmas mit nachfolgender innerer Blutung führen. Diese Komplikation verläuft in 50 % der Fälle tödlich. Albert Einstein, Thomas Mann, Charles de Gaulle waren berühmte Persönlichkeiten, die an einem geplatzten BAA gestorben waren.

Das gefährlichste am Bauchaortenaneurysma ist, dass es vom Patienten meistens nicht bemerkt wird. Durch plötzliche Größenzunahme im Falle einer Ruptur können Rücken- oder Nierenschmerzen auftreten.

Heutzutage kann man ein Bauchaortenaneurysma frühzeitig durch ein einfaches schmerzloses und strahlenfreies Ultraschallscreening erkennen.

 

Sollten Sie interessiert sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir informieren Sie gerne über die Untersuchung sowie die anfallenden Kosten.

                                           Praxis Dr. med. Dr. medic G. Tonndorf

 

 

 

Schaufensterkrankheit

 

 

(pAVK):

 

 

 

 

Screening rettet Bein

 

 

 

 

 

 

Die Schaufensterkrankheit (periphere arterielle Verschlusskrankheit oder pAVK) ist in 95% der Fälle eine Folgeerkrankung der Arterienverkalkung in den Beinen. Die schleichend entstehenden Gefäßengstellen führen zu Beinschmerzen beim Gehen, so dass der Betroffene nach einer gewissen Gehstrecke stehen bleiben muss. Die Schmerzen können, abhängig von der Lokalisation der Verengung, im Gesäß, Oberschenkel, in der Wade oder im Fuß auftreten.

Abhängig von der Gehstrecke werden folgende Stadien der Schaufensterkrankheit unterschieden:

Stadium I:       es liegen keine Beschwerden vor

Stadium II:     A         Gehstrecke über 200 Meter

                        B         Gehstrecke unter 200 Meter

Stadium III:    Ruheschmerzen

Stadium IV:    Absterben des Gewebes, meist an den Zehen, Knöcheln oder der Ferse.

 

Ab Stadium III und IV besteht unmittelbare Amputationsgefahr.

 

Nach heutigem Wissen ist eine fortgeschrittene Gefäßverkalkung nicht mehr rückgängig zu machen. Aber man kann den Fortschritt verlangsamen und die Komplikationen (z.B. Amputation) vermeiden. Von entscheidender Bedeutung ist die frühe Diagnostik durch die Dopplerdruckmessung sowie das konsequente Ausschalten der Risikofaktoren (Rauchen, Diabetes, hohen Bluttdruck, Hypercholesterinämie, Übergewicht, mangelnde Bewegung).

 

Sollten Sie interessiert sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir informieren Sie gerne über die Untersuchung sowie die anfallenden Kosten.

                                            Praxis Dr. med. Dr. medic. G. Tonndorf

 

 

 

 

Osteoporose:

 

 

 

Screening schützt vor

 

 

 

Fraktur

 

 

 

Das Wort „Osteoporose“ bedeutet „poröser Knochen“ und ist eine systemische Erkrankung des Skelettes, die durch eine erniedrigte Knochenmasse und durch eine Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochens gekennzeichnet ist. Daraus folgt eine zunehmende Brüchigkeit und ein gehäuftes Auftreten von Frakturen (Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO).

Das Skelett besteht aus etwa 220 Knochen und ist das größte Mineraldepot des Körpers. 99% des gesamten Kalziums, 85% des Phosphats und 50% des Magnesiums sind im Knochen eingelagert.

Das Skelett erreicht die maximale Knochendichte mit 25 bis 30 Jahren. Nach dem 30. Lebensjahr beginnt ein langsamer Knochenabbauprozess, bei der durchschnittlich 1% Knochenmasse pro Jahr verloren geht. Bei den Frauen nach den Wechseljahren geht der Ausfall der Ovarfunktion mit einem Knochenschwund von bis zu 4% jährlich einher. Dies bedeutet, dass Frauen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr bis zu 40% ihrer Knochenmasse verlieren können. Im Allgemeinen nimmt die Knochendichte zwischen dem 20. und 80. Lebensjahr um durchschnittlich 50% ab. Dieser Knochenschwund ist offensichtlich genetisch vorprogrammiert. Der Knochenschwund findet verstärkt in den Wirbelkörpern und im hüftnahen Oberschenkelknochen statt.

 

Knochendichtemessung

Eine niedrige Knochenmasse erwies sich als wichtigster prognostischer Faktor für das Frakturrisiko. Deshalb wurde die Osteoporose der postmenopausalen Frauen von der WHO nach der Knochendichte definiert. Die Messung der Knochendichte oder Knochendensitometrie DXA (Dual-Röntgen-Absorptiometrie) benannt, beruht auf dem Vergleich der Patientenmessdaten mit der maximalen Knochendichte junger Erwachsener gleichen Geschlechts (T-Score). Dabei beträgt die Strahlenbelastung nur 1,25 % der Strahlendosis einer konventionellen Wirbelsäulenaufnahme.

Eine Osteoporose liegt vor, wenn die Knochenmasse um mehr als -2,5fache Standardabweichung unter dem T-Score liegt. Die Osteopenie stellt eine Zwischenstufe zwischen normaler und osteoporotischer Knochendichte (T-Score -1,0 bis -2,5 Standardabweichung) dar.

 

Sexualhormone, Vitamin D und Parathormon

Die Steuerung des Knochenumbaus erfolgt über Hormone, die wichtigsten sind die Sexualhormone (Östrogene bei Frauen und Testosteron bei Männern). Der Kalziumstoffwechsel wird vom Parathormon (von den Nebenschilddrüsen produziert) und Vitamin D kontrolliert.

Vitamin D entsteht in der Haut unter UV-Bestrahlung oder wird über den Darm aufgenommen. Das Vitamin reguliert die Aufnahme des Kalziums im Darm. Das Parathormon sichert einen konstanten Kalziumpegel in der Blutbahn ab. In den Wintermonaten entsteht im Alter fast regelmäßig ein Vitamin D-Mangel mit der Folge einer erniedrigten Kalziumaufnahme im Darm. Der niedrige Kalziumpegel im Blut wird registriert, es kommt zur überschüssigen Sekretion des Hormons Parathormon aus der Nebenschilddrüse, was das Kalzium aus dem Knochen mobilisiert und in die Blutbahn transferiert. Es kommt zu einer sekundären Überfunktion der Nebenschilddrüsen (sekundärer Hyperparathyreoidismus), was auf Dauer zur Osteopenie dann Osteoporose führt.

Beim primären Hyperparathyreoidismus entsteht eine Vergrößerung einer oder aller Nebenschilddrüsen mit einem permanenten Abbau des Kalziums aus dem Knochen.

 

Einteilung

Die häufigste Form der Osteoporose tritt bei Frauen zwischen dem 51. und 75. Lebensjahr als Folge des Östrogenabfalls auf. Circa 30% aller Frauen entwickeln nach den Wechseljahren eine Osteoporose (postmenopausale Osteoporose Typ I).

Die erste Form der Osteoporose geht stufenlos in die Altersosteoporose über (Involutions-Osteoporose Typ II). Ursachen für diese Osteoporoseform sind: verminderte Mobilität, Vit. D-Mangel, ungenügende Kalziumzufuhr und erhöhte Parathormonwerte durch eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen. Typ II entwickelt sich nach dem 70. Lebensjahr und betrifft auch die Männer. Ungefähr 80% aller osteoporoseassoziierten Frakturen treten in dieser Zeit auf.

Die sekundäre Osteoporose entsteht infolge Risikofaktoren oder anderer Krankheiten. Risikofaktoren: langjährige Therapie mit Anticoagulanzien, Hormonstörungen (Uber-/Unterfunktion der Schilddrüse, Überfunktion der Nebenschilddrüse), Diabetes mellitus, Erkrankungen des Knochenmarks, chronische Niereninsuffizienz, Dialyse oder Nierentransplantation, Krebserkrankungen (insbesondere Brust- und Prostata-Ca.), langjährige Therapie mit Kortikoiden bei Rheumaerkrankungen, Magen- und Darmoperationen.

 

Im Rahmen einer Osteoporose-Vorsorgeuntersuchung bitten wir folgende individuelle Gesundheitsleistungen an:

  • Knochendichtemessung
  • Ultraschall der Schilddrüse/-Nebenschilddrüse
  • Bestimmung des Vitamin D/Parathormons
  • Risikofaktorprofilbestimmung
  • Beratung über Prävention und Behandlungsmaßnahmen

 

Sollten Sie interessiert sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir informieren Sie gerne über die Untersuchung sowie die anfallenden Kosten.

                                            Praxis Dr. med. Dr. medic G. Tonndorf

Schlaganfall:

 

 

Schlaganfall:

 

Screening vermeidet

 

Pflegebedürftigkeit

 

 

 

Die Arterien (Schlagadern) sind Gefäße, die das mit Sauerstoff und Nährstoffen angereicherte Blut in Organe und Gewebe leiten.

Im Falle einer fortschreitenden Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) werden Blutfette und Kalk in die Gefäßwand eingelagert, so dass das Gefäß allmählich verschlossen wird. Der Prozess der Gefäßverkalkung wird durch Rauchen, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), hohen Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht und mangelnde Bewegung beschleunigt.

Bei zunehmender Einengung der Arterien werden Organe unzureichend mit Sauerstoff versorgt, es treten die so genannten Durchblutungsstörungen auf. Abhängig von der Lokalisation der betroffenen Schlagadern entstehen typische Krankheitsbilder im Hirn, Herzen oder in den Beinen auf. Ein plötzlicher Gefäßverschluss in den o.g. Organen führt zu den gefährlichsten, oft tödlichen, Komplikationen der Durchblutungsstörungen: Schlaganfall, Herzinfarkt oder Gefäßverschluss mit Amputation.

 

Ein Schlaganfall ist die Folge einer plötzlichen Durchblutungsstörung des Gehirnes.

In 80% der Fälle entsteht ein Hirninfarkt (Gewebeabsterben) durch eine Engstelle/einen plötzlichen Verschluss eines hirnversorgenden Gefäßes. Am häufigsten ist die Halsschlagader betroffen. In 20% der Fälle entsteht eine Hirnblutung durch das Platzen eines Hirngefässes infolge eines erhöhten Blutdruckes oder einer Gefäßfehlbildung (Aneurysma).

Vor einem Schlaganfall kommt es häufig zu Warnsymptomen, wie z.B. Seh- und Sprachstörungen, vorübergehende Lähmungen, Doppelbilder, Ohrsausen (Tinnitus) oder Schwindelanfälle. Diese Beschwerden sollen dringend abgeklärt werden.

 

Heutzutage kann man den Schlaganfall infolge einer Engstelle der Halsschlagader (Arteria carotis) frühzeitig durch ein einfaches schmerzloses und strahlenfreies Ultraschallscreening vorbeugen.

 

Sollten Sie interessiert sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir informieren Sie gerne über die Untersuchung sowie die anfallenden Kosten.

 

 

 
 

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Schlaganfall:

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